Große Veränderung bei ‘Die Rosenheim-Cops’: Serien-Star spricht über neue Situation
Es sind emotionale Wochen für alle Fans der bayerischen Kult-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“. Während in den Bavaria Studios fleißig die neue Staffel für den kommenden Herbst gedreht wird, steht fest: Im Revier bleibt kein Stein auf dem anderen. Das beliebte ZDF-Format durchlebt den wohl radikalsten personellen Umbruch seiner Geschichte. Mit Marisa Burger (die ikonische Sekretärin Miriam Stockl) und Christian K. Schaeffer (Jo Caspar) haben gleich zwei absolute Publikumslieblinge die Serie verlassen. Ein Schock, den nicht nur die Zuschauer, sondern vor allem die verbliebenen Serien-Stars erst einmal verdauen müssen.

Wie fühlt es sich an, wenn langjährige Weggefährten plötzlich fehlen? Eine, die das emotionale Beben am Set hautnah miterlebt, ist Ursula Maria Burkhart. Seit 2014 glänzt sie in der Rolle der schlagfertigen Empfangsdame Marianne Grasegger. In einem exklusiven und bemerkenswert offenen Interview mit der Abendzeitung sprach die 65-Jährige nun über die völlig veränderte Situation hinter den Kulissen und wie beklemmend die ersten Drehtage ohne die alten Kolleginnen wirklich waren.
Gewohnte Welten brechen zusammen: Sarah Thonig zieht ins Stockl-Büro
Besonders spürbar ist die Veränderung für Burkhart durch den Karrieresprung ihrer direkten Kollegin Sarah Thonig. Thonig, die jahrelang als Christin Lange den Empfang aufgemischt hat, beerbt nun hochoffiziell den Posten von Marisa Burger im Sekretariat der Kommissare. Ein logischer Schritt für die Serie, aber ein bitterer Einschnitt für das gewohnte Gefüge am Info-Tresen.
Der emotionale Kulturschock beim Seriendreh: „Wir haben jetzt die ersten Tage gedreht, in denen meine Frau Lange schon in dem ehemaligen Büro von ‘Frau Stockl’ sitzt und das war sehr ungewohnt für mich“, gesteht Ursula Maria Burkhart sichtlich bewegt im AZ-Interview.
Plötzlich ist die Vertraute weg, die Räume wirken leer, und das Erbe von Frau Stockl wirft einen langen Schatten über die neuen Szenen. Doch statt in Wehmut zu versinken, zeigt sich Burkhart erstaunlich reflektiert. Die räumliche Trennung am Set habe die Dynamik zwischen ihr und Sarah Thonig sogar positiv verändert: „Es ist für uns beide wieder ein neues, anderes Umgehen miteinander und irgendwie fühlt es sich an, als wären wir uns fast näher, als wenn wir zusammen in einem Büro sitzen.“
Dennoch steht das eigentliche Experiment noch bevor. Die typischen Szenen direkt an der Information der Polizeistation wurden für die Herbst-Staffel nämlich noch gar nicht produziert. „In der Information hatten wir noch keine Drehtage, sodass ich noch nicht weiß, wie es mir da ohne sie gehen wird“, gibt der Serien-Star offen zu. Dennoch blickt sie optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich auf alles, was kommt und jede Veränderung birgt neue Möglichkeiten.“
Sensation am Empfang: Ein altbekannter junger Mann kehrt zurück!
Die wohl spannendste Enthüllung des Interviews betrifft jedoch die Nachfolge am Empfang. Völlig einsam wird Ursula Maria Burkhart inmitten des Rosenheimer Chaos nämlich nicht bleiben. Die Produktion hat ein echtes Ass aus dem Ärmel gezogen und holt ein altbekanntes Gesicht dauerhaft zurück ans Set, um die Lücke von Sarah Thonig zu schließen!
Burkhart ließ bereits die Katze aus dem Sack und verriet ein entscheidendes Detail über ihren künftigen TV-Partner: Es handelt sich um einen jungen Mann! „Ich bin sehr gespannt, was das mit der ‘Frau Grasegger’ machen wird“, schmunzelt die Schauspielerin geheimnisvoll.
In Fankreisen wird bereits heiß diskutiert: Wer ist der Rückkehrer, der künftig den Telefonhörer schwingen und die Kommissare koordinieren darf? Fest steht, dass dieses Comeback eine völlig neue, explosive und humorvolle Dynamik in die Serie bringen wird. Wie wird die manchmal etwas korrekte Marianne Grasegger auf den männlichen Neuzugang reagieren?
Schicksalshafte Monate für alle „Rosenheim-Cops“-Fans
Eines ist nach diesen ehrlichen Worten klar: Die neue Staffel, deren Ausstrahlung für den Herbst angesetzt ist, wird ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Da die allerletzte Folge mit Marisa Burger als Miriam Stockl ebenfalls in den Herbst verschoben wurde, müssen sich die Zuschauer auf einen hochemotionalen Abschied einstellen.
Gleichzeitig beweist das ZDF-Erfolgsformat Mut zur Lücke und zur Evolution. Der radikale Umbruch birgt Risiken, bietet aber auch die Chance auf völlig frische Geschichten, unerwartete Allianzen und neuen bayerischen Humor. Die Fans müssen jetzt stark sein – doch das Warten auf die neuen Folgen im Herbst war selten so spannend wie dieses Mal!
