“Bergdoktor”-Star Hans Sigl: Warum moderierte er den “ZDF-Fernsehgarten” mit Brille?

Es ist die Jubiläumssaison zum stolzen 40-jährigen Bestehen des „ZDF-Fernsehgartens“, und der Mainzer Lerchenberg verwandelte sich am vergangenen Sonntag in eine absolute Open-Air-Giga-Fußballparty. Mittendrin: Niemand Geringeres als der unangefochtene „Bergdoktor“-Liebling Hans Sigl, der als Gastmoderator an der Seite von Kult-Gastgeberin Andrea „Kiwi“ Kiewel für absolute Sommerstimmung und Traumquoten sorgte. Die Chemie des selbst ernannten „Fernsehgarten-Fußballkompetenzteams“ stimmte perfekt – manch ein Fan feierte den österreichischen Schauspiel-Star sogar so frenetisch, dass er die langjährige Stammmoderatorin glatt in den Schatten stellte. Doch abseits von tierischen WM-Orakeln und sommerlichen Musikbeiträgen beherrscht im Jahr 2026 ein ganz anderes, skurriles Detail die Schlagzeilen und spaltet die Social-Media-Welt: Hans Sigls dunkle Brille.

Der Bergdoktor“ Staffel 19: Überraschende Rückkehr verändert alles

Es ist ein Phänomen der modernen TV-Landschaft: Live-Formate werden heute selten allein vor dem Bildschirm konsumiert. Das Netz kommentiert, lästert und diskutiert in Echtzeit parallel auf Plattformen wie Instagram und X (ehemals Twitter). Und so reichte auch diesmal ein einziges Accessoire aus, um binnen Minuten eine hitzige Debatte auszulösen, die das eigentliche Programm komplett überdauerte. Schon bei seinem Gastauftritt im Juni 2025 zog die getönte Optik des 56-Jährigen reihenweise kritische Zuschauer-Anfragen nach sich. Viele Fans störten sich massiv an dem vermeintlichen „Sonnenbrillen-Look“ und warfen dem Schauspieler unhöfliche Star-Allüren vor.

Um dem drohenden Shitstorm im Netz diesmal windausdensegelnd zuvorzukommen, ergriff der „Bergdoktor“ gleich zu Beginn der Live-Übertragung das Wort und lüftete das Geheimnis um sein Seh-Accessoire. „Ich muss das ganz kurz erklären: Das ist eine optische Brille und die tönt ein bisschen“, stellte Sigl sichtlich bemüht klar. Ohne die Brille könne er schlichtweg kaum etwas sehen. Das medizinische und funktionale Prinzip dahinter ist simpel: Sogenannte phototrope, also selbsttönende Gläser, reagieren unmittelbar auf die UV-Strahlung der Mainzer Sommersonne und passen ihre Tönung automatisch den extremen Lichtverhältnissen auf der Open-Air-Bühne an. Was für den vielbeschäftigten Darsteller eine gesundheitliche Notwendigkeit ist, wird von Außenstehenden im Netz jedoch immer wieder fälschlicherweise als arrogantes modisches Statement interpretiert.

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Dass diese Schlichtungs-Erklärung bitter nötig war, beweist der Blick in die Kommentarspalten. Trotz der Live-Aufklärung fragten aufgebrachte Instagram-User verständnislos, warum der Star nicht einfach normale, helle Gläser nutze – schließlich gebe es Lesebrillen ja auch in ungetönt. Es zeigt sich wieder einmal, wie gnadenlos das Netz sein kann, wenn ein vermeintlicher Makel im Studio zur perfekten Zielscheibe für Online-Kritik mutiert.

Für Hans Sigl dürfte der Ausflug nach Mainz trotz der Brillen-Aufregung eine willkommene, leichte Abwechslung zum anstrengenden Drehalltag gewesen sein. Bereits seit Ende April steht der Frauenschwarm wieder in Ellmau und Umgebung für die monumentale 20. Staffel des „Bergdoktors“ vor der Kamera. In den acht brandneuen, geplanten Folgen wird Dr. Martin Gruber abermals vor extreme berufliche und private Zerreißproben gestellt. Die Dreharbeiten am Wilden Kaiser laufen voraussichtlich noch bis Dezember, bevor die Jubiläumsstaffel im Winter 2027 im ZDF ausgestrahlt wird.

Wer auf eine dauerhafte Doppelmoderation auf dem Lerchenberg gehofft hat, wird in der nächsten Ausgabe am 21. Juni enttäuscht: Andrea Kiewel führt dann wieder gewohnt solo durch die Show und empfängt Schlager-Größen wie Die Amigos, Achim Petry und Jörg Bausch. Und Hans Sigl? Der konzentriert sich ab jetzt wieder ganz ohne Live-Kritik auf das Heilen von Patienten vor der alpinen Traumkulisse – dann hoffentlich mit der passenden Tönung auf der Nase!